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Newsletter Oktober 2017


  • Behördengänge auch per Internet
  • Polen erklären sich für die Justizreform
  • In Polen fehlen die Arbeitskräfte
  • Handelsgerichte für Unternehmen
  • Immer mehr Unternehmen sehen das Potenzial der neuen Technologien
  • Präsident Andrzej Duda 2020?
  • Die Unternehmer haben Angst vor unredlichen Vertragspartner


  • Behördengänge auch per Internet
    Das Interesse an den digitalen Dienstleistungen, die die Verwaltung anbietet, steigt. Zurzeit haben die Bürger einen Zugang zu den mehr als 581 Dienstleistungen. Sehr oft kommt die Verlustanzeige des Personalausweises oder Punkteabfrage durch die Autofahrer vor. Um einen Online-Antrag zu stellen, benötigt man ein sog. „Vertrautes Profil“. Das Ministerium plant auch die Einführung weiterer Funktionen, darunter die Anmeldung der neugeborenen Kinder.

    Quelle: Rzeczpospolita, 18. Oktober 2017

    Polen erklären sich für die Justizreform
    Circa 70% der befragten Polen sind der Meinung, dass die polnische Justiz und die ordentliche Gerichtsbarkeit eine Reform benötigen. Gleichzeitig haben sie eine kritische Einstellung zu den Änderungen, die durch die Partei „PiS“ vorgeschlagen wurden. Dies ist unter anderem, die Wahl der Richter des Landesjustizrates auf die Abgeordneten zu übertragen. Übrigens, über 40% der befragten Polen erklären sich für die Einführung einer außerordentlichen Beschwerde. Diese soll ermöglichen, jedes rechtskräftige, ungerechtfertigte Urteil zu überprüfen.

    Quelle: Rzeczpospolita, 18. Oktober 2017

    In Polen fehlen die Arbeitskräfte
    Die Arbeitslosenquote ist auf Rekordtief und seit drei Jahren steigen bei immer mehr Firmen die Anstellungen, statt diese zu reduzieren. Diese Verbesserung auf dem Arbeitsmarktsektor scheint langsam eine Beunruhigung zu erwecken, denn immer mehr Unternehmen beklagen sich, dass sie keine geeigneten Arbeitskräfte finden können. Mehr als jedes dritte Unternehmen hat das Problem, die freien Stellen zu besetzen. Zurzeit greifen die Firmen auf die Ukrainischen Arbeitskräfte zurück. Sie bilden die größte Gruppe (ca. 70%) der ausländischen Arbeitnehmer in Polen. Es ist jedoch nur die Spitze des Eisbergs, denn die Experten sind der Meinung, dass Polen ein demografisches Problem haben wird.

    Quelle: Dziennik Gazeta Prawna, 13. Oktober 2017

    Handelsgerichte für Unternehmen
    Jedes Jahr werden an den Gerichten circa zwei Millionen handelsrechtliche Klagen eingereicht, die durchschnittlich 16 Monate dauern. Es gibt auch solche, die Jahrelang dauern. Die Weltbank weist in ihren letzten Berichten auf die niedrige Effizienz der polnischen Justiz hin. Wiederum behauptet der Vizepremier Mateusz Morawiecki behauptet, dass aus diesem Grund Polen an Wirtschaftswachstum verliert. Deshalb kommt die Idee, die Prozedur zur Beilegung handelsrechtlicher Streitigkeiten einzuführen. Zusätzlich soll jeder Prozess präzise durch die Einführung eines obligatorischen Prozessplans geplant werden.

    Quelle: www.money.pl, 13. Oktober 2017

    Immer mehr Unternehmen sehen das Potenzial der neuen Technologien
    Die Experten sind der Meinung, dass der Markt der AR- und VR-Technologien eine strahlende Zukunft vor sich hat. Dies ist die Technologie, die das Bild der Wirklichkeit mit einer virtuellen Umgebung verbindet. Bis jetzt waren die AR- und VR-Technologien vor allem mit dem Entertainment verknüpft, dennoch werden sie immer öfters auch in Business angewendet. In der Nähe von Kraków wird gerade ein Zentrum der Entwicklung dieser Technologien gebaut, dessen Kosten bei 100 Millionen Euro liegen.

    Quelle: Rzeczpospolita, 12. Oktober 2017

    Präsident Andrzej Duda 2020?
    Der Streit zwischen dem Präsidenten und der PiS-Partei hatte zu Folge, dass der Präsident seine politische Position verstärkt hat. Das Einlegen des Vetos gegen die Gesetze des Landesjustizrates und den Obersten Gerichtshof zeigte seine Souveränität der Partei. Zurzeit ist er ein eindeutiger Favorit in den nächsten Präsidentschaftswahlen, die im Jahr 2020 stattfinden werden.

    Quelle: Rzeczpospolita, 10. Oktober 2017

    Die Unternehmer haben Angst vor unredlichen Vertragspartner
    Über ein Viertel der polnischen Unternehmer hat in den letzten drei Jahren Probleme mit der Zahlungsfähigkeit erfahren. Sehr oft breitet sich die Zahlungsunfähigkeit, bzw. Insolvenz der Unternehmen auf den Vertragspartnern aus. Am meisten betroffen sind die kleinen Unternehmen, denn die großen Gesellschaften haben professionelle Vindikationsabteilungen.

    Quelle: Rzeczpospolita, 6. Oktober 2017




 

Wechselkurse

Inflationsrate
2,0 % März 2017

BIP
+3,7 % I. Quartal 2017

Referenzsatz
1,50 %

Lombardsatz
2,50 %

Rediskontsatz
1,75 %

Depositsatz
0,50 %

Die Informationen wurden nach sorgfältiger Prüfung zusammengestellt. Das Kooperationsbüro übernimmt keine Haftung für entstandene Schäden.