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Newsletter November 2017


  • Die größte polnische Investition in Deutschland
  • Zwei Jahre „PiS-Regierung“
  • „Verfassung für Business“
  • Split Payment
  • Einführung der JPK_VAT steht unmittelbar bevor
  • Gefährliches Kohledefizit
  • Millionen für Start-Ups

  • Die größte polnische Investition in Deutschland
    Die Aktiengesellschaft „Ciech“, deren Aktienmehrheit sich im Besitz der Familie Kulczyk befindet, hat sich entschlossen in den Bau einer Siedesalzproduktionsanlage in Deutschland zu investieren. Die Investitionssumme wird auf ca. 100 Mio. Euro veranschlagt. Der Bau der Anlage in Staßfurt (Sachsen-Anhalt) wird 2-3 Jahre benötigen. Investitionen größeren Ausmaßes wurden bisher nur von der Orlen AG durchgeführt.  
    Quelle: www.money.pl, 24. November 2017

    Zwei Jahre „PiS-Regierung“
    Seit zwei Jahren wird Polen von der Partei „Recht und Gerechtigkeit“ regiert. Zu den größten Erfolgen der Regierung gehören unter anderem das Sozialprogramm „500plus“, der Anstieg des BIP und die Steuerreformen. Die Regierung wird allerdings für zu schnelle und unüberlegte Rechtsreformen kritisiert. Trotz einiger Fehler steigt laut aktuellen Wahlumfragen die Unterstützung für die PiS-Partei.
    Quelle: Dziennik Gazeta Prawna, 16. November 2017

    „Verfassung für Business“
    Während der Sitzung am 14. November hat der Ministerrat das Projekt des Gesetzes „Unternehmerrecht” angenommen. Dieses Gesetz gehört zu einem Gesetzespaket, das eine grundlegende Reform des Gesellschaftsrechts vorsieht, der sog. „Verfassung für Business“. Die neuen Vorschriften sehen viele Änderungen vor, darunter eine Reduzierung der Sozialversicherungsabgaben für neue Unternehmer. Ebenfalls soll die REGON Nummer (statistische Gewerbeidentifikationsnummer) abgeschafft werden.
    Quelle: Dziennik Gazeta Prawna, 15. November 2017

    Split Payment
    Ab dem 1. April 2018 sollen neue Regelungen über die geteilte Zahlung der Mehrwertsteuer in Kraft treten. Danach wird jeder Unternehmer, der ein Bankkonto für das Unternehmen hat, ein zusätzliches Bankkonto für die Mehrwertsteuer einrichten müssen. Der Käufer wird dem Verkäufer nur den Nettobetrag auf das bisherige Unternehmenskonto überweisen. Die Mehrwertsteuer wird auf ein gesondertes Bankkonto eingezahlt. Eine Zustimmung des Verkäufers wird dazu unerheblich sein. Vom Split Payment, dessen Starttermin theoretisch noch auf den 1. Juli 2018 verschoben werden kann, verspricht man sich die Mehrwertsteuerkriminalität wirksam zu bekämpfen.
    Quelle: Dziennik Gazeta Prawna, 14. November 2017

    Einführung der JPK_VAT steht unmittelbar bevor
    Ab dem 1. Januar 2018 werden alle Unternehmer, die Mehrwertsteuer zahlen, dazu verpflichtet, eine monatliche Mehrwertsteuererklärung in einer elektronischen Datei an das Finanzamt zu senden. Dazu kommen ca. 1,5 Mio. Mikrounternehmer. JPK_VAT ist ein Datensatz, in dem Geschäftsvorgänge (Käufe und Verkäufe) des Unternehmers in einem bestimmten Zeitraum gespeichert werden. Die Datei wird elektronisch bis zum 25. des Folgemonats abgesendet.
    Quelle: Dziennik Gazeta Prawna,  8. November 2017

    Gefährliches Kohledefizit
    Bei einigen polnischen Kohlekraftwerken geht der Brennstoff zu Ende. Bis jetzt halten zwei Unternehmen aus dem Energiesektor niedrigere Kohlevorräte vor, als dies durch das Gesetz erlaubt ist. Obwohl das Ministerium für Energie keine Gefahr für die Energiesicherheit des Landes sieht, ist das Kohledefizit eine Tatsache. Dieses entstand durch die Stilllegung zweier unrentabler Kohlebergwerke, Transportprobleme und einen erhöhten Energiebedarf in der kalten Jahreszeit. Experten befürchten einen Anstieg der Kohlepreise.
    Quelle: Rzeczpospolita, 7. November 2017

    Millionen für Start-Ups
    „Der Polnische Fonds für Entwicklung“ startet den Aufruf für das Programm KOFFI, das eine Auslandsexpansion kleiner und mittlerer Unternehmen unterstützen soll. Bis zu 50 Prozent des für die Expansion notwendigen Kapitals wird „der Polnische Fonds für Entwicklung“ beisteuern, der Rest muss über Eigenkapital bzw. andere Drittmittel eingebracht werden. Insgesamt werden polnische Unternehmen mehr als 0,6 Mrd. PLN bekommen. Bis jetzt konzentrierten sich die Venture Capital Investitionen auf London, Berlin, Israel und Skandinavien. Das Programm KOFFI soll die Aufmerksamkeit der Investoren auch auf Polen richten.
    Quelle: Rzeczpospolita, 2. November 2017




 

Wechselkurse

Inflationsrate
2,0 % März 2017

BIP
+3,7 % I. Quartal 2017

Referenzsatz
1,50 %

Lombardsatz
2,50 %

Rediskontsatz
1,75 %

Depositsatz
0,50 %

Die Informationen wurden nach sorgfältiger Prüfung zusammengestellt. Das Kooperationsbüro übernimmt keine Haftung für entstandene Schäden.