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Newsletter Dezember 2017


  • „Die Zeit für die Einführung des Euro in Polen ist noch nicht reif“
  • Kulczyk Fonds hilft polnischen Unternehmen
  • Andrzej Duda hat die neuen Justizreformen unterschrieben
  • Die Europäische Kommission hat über das Einleiten des Sanktionsverfahrens gegen Polen entschieden
  • BZ WBK übernimmt Deutsche Bank Polska
  • Mateusz Morawiecki ist der neue Ministerpräsident Polens

  • „Die Zeit für die Einführung des Euro in Polen ist noch nicht reif“
    Dies teilte der neue, polnische Ministerpräsident, Mateusz Morawiecki als Antwort auf den offenen Brief mit, den die Unternehmern und die führenden Wirtschaftsexperten an ihn gerichtet haben. Zurzeit gibt es eine Diskussion in Europa über die künftige Form der EU. Alles weist darauf hin, dass es eine sog. „Europa der zwei Geschwindigkeiten“ geben wird. Die einzige Möglichkeit für Polen, um seine Position in der EU zu stärken, ist daher der Eintritt in die Eurozone. Allerdings hat sich Morawiecki gegen einen zeitnahen Beitritt Polens zur Eurozone ausgesprochen. Die Einführung des Euro wird zurzeit gar nicht in Betracht genommen, so Morawiecki.
    Quelle: www.money.pl, 3. Januar 2018

    Kulczyk Fonds hilft polnischen Unternehmen
    Mehr als drei Monate – so lange muss meistens ein Unternehmen auf das Geld für eine Rechnung oder einen Lieferschein warten. Daher melden viele Firmen Insolvenz an. In diesem Fall kann Factoring die beste Lösung sein, doch nicht alle Unternehmen schaffen es, die hohen Anforderungen von Banken zu erfüllen. Aus diesem Grund gewinnt Microfactoring immer mehr an Bedeutung. Dieses wird vor allem an die Unternehmen mit niedrigeren Umsätzen gerichtet. Eins der Unternehmen, das Microfactoring anbieten ist Finiata, zu dessen Investoren Kulczyk Investments gehört. Mit Dienstleistungsangeboten, wie stilles Factoring hat es sehr stark seine Position auf dem polnischen Markt behauptet. Stilles Factoring bedeutet, dass die Finiata-Kunden die Fremdfinanzierung nicht bekannt geben müssen.
    Quelle: Rzeczpospolita, 22. Dezember 2017

    Andrzej Duda hat die neuen Justizreformen unterschrieben
    Polens Präsident Andrzej Duda hat bekanntgegeben, die von ihm vorgeschlagenen Gesetzesänderungen zum Obersten Gericht und Landesjustizrat unterzeichnet zu haben. Dies geschah wenige Stunden nach der Erklärung von Franz Timmermans über das Einleiten des Sanktionsverfahrens nach Art. 7 des EU-Vertrags gegen Polen. Während der Pressekonferenz betonte der Präsident, dass seine Projekte sich wesentlich von den per Veto gestoppten Justizgesetzen unterscheiden. Zu den Unterschieden gehören u.a. die Kompetenzen des Justizministers / des Generalstaatsanwalts, der in dem Gesetzesentwurf vom Juli einen Einfluss auf das Oberste Gericht nehmen konnte. Weitere Unterschiede beziehen sich auf Kaderwechsel des Obersten Gerichts und Verwaltungsfragen.
    Quelle: Rzeczpospolita, 21. Dezember 2017

    Die Europäische Kommission hat über das Einleiten des Sanktionsverfahrens gegen Polen entschieden
    Der Antrag wurde vom Kommissionsvizepräsidenten Frans Timmermans gestellt. Dies ist ein weiterer Schritt in der seit Sommer geführten Prozedur wegen Verletzung des EU-Rechts. Die EU-Kommission meint, die Justizreformen in Polen stellen die Unabhängigkeit der Richter in Frage und gefährden daher die Rechtsstaatlichkeit. Aus diesem Grund hat sie das Sanktionsverfahren eingeleitet. Die Grundlage dafür ist der Artikel 7 des EU-Vertrags. Es ist das erste derartige Verfahren in der Geschichte der Gemeinschaft. Die Entscheidung über die Einführung der Sanktionen hängt von den Mitgliedstaaten ab. Ungarn hat erklärt, es werde gegen die Bestrafung Polens ein Veto einlegen. Am 9. Januar während des Treffens zwischen den Vertretern der Europäischen Kommission und Polens Ministerpräsidenten wird darüber diskutiert.
    Quelle: Rzeczpospolita, 21. Dezember 2017

    BZ WBK übernimmt Deutsche Bank Polska
    BZ WBK, die drittgrößte Bank Polens, hat Deutsche Bank Polska gekauft. Über den Verkauf vom polnischen Teil der Deutschen Bank war schon seit einem Jahr die Rede. Die Transaktion beinhaltet nicht das Fremdwährungskreditportfolio. Durch die Übernahme gewinnt BZ WBK viele Marktanteile. Diese Transaktion gefährdet Polens zweitgrößte Bank, die Pekao. BZ WBK wird wahrscheinlich einen Großteil der übernommenen Filialen der Deutsche Bank schließen.
    Quelle: www.money.pl, 14. Dezember 2017

    Mateusz Morawiecki ist der neue Ministerpräsident Polens
    Mateusz Morawiecki hat Beata Szydło an der Stelle des Regierungschefs ersetzt. Gleichzeitig behält er seine Funktion als der Wirtschafts- und Finanzminister. Bis jetzt hat noch kein Politiker in der jüngeren Geschichte Polens gleichzeitig die Funktion des Ministerpräsidenten und eines Ministers ausgeführt. Morawiecki plant Änderungen in der Regierung – endgültig wird er seine neuen Minister Anfang des neuen Jahres vorstellen. Beata Szydło bleibt in der Regierung als seine Stellvertreterin.
    Quelle: Dziennik Gazeta Prawna, 12. Dezember 2017




 

Wechselkurse

Inflationsrate
2,0 % März 2017

BIP
+3,7 % I. Quartal 2017

Referenzsatz
1,50 %

Lombardsatz
2,50 %

Rediskontsatz
1,75 %

Depositsatz
0,50 %

Die Informationen wurden nach sorgfältiger Prüfung zusammengestellt. Das Kooperationsbüro übernimmt keine Haftung für entstandene Schäden.