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Presseartikel vom Juni-August 2012
  • BIP-Anstieg
  • Offene Baustelle
  • Der Zloty wird stärker
  • Mehr Millionäre in Polen
  • Polen attraktiver für ausländische Investoren
  • Unzureichende Kenntnis von dem Geschäftspartner
  • Steigerung der Produktion von Haushaltsgeräten

BIP-Anstieg
Im II. Quartal kletterte das BIP um 2,9 Prozent und im I. Quartal um 3,2 Prozent im Jahresdurchschnitt. Das gute Ergebnis ist dem angestiegenen Konsumverbrauch und dem Investitionsaufschwung zu verdanken. Die Jahresprognose sieht voraus, dass die Wirtschaft um 3 Prozent wächst, dabei sich die Industrieproduktion um 4,6 Prozent erhöht und die Inflation bei 3,7 Prozent mit einer Arbeitslosenquote von 12,5 Prozent liegt.
(Quelle: Rzeczpospolita, 07.08.2012)

Offene Baustelle
In den letzten fünf Jahren wurden ca. 100 Mrd. PLN für den Bau neuer Straßen, weitere 20 Mrd. PLN für Schienenbau und über 5 Mrd. PLN für Flughafenbau ausgegeben. Ungefähr 75 Prozent der Ausgaben wurden von der Europäischen Union übernommen. Nach Abschluss aller laufenden Bauarbeiten besteht die Chance, dass nur eine Autobahn vollständig fertiggestellt wird – die A4, die Osten und Westen im Polens Süden verbindet.
(Quelle: Rzeczpospolita, 07.08.2012)

Der Zloty wird stärker
Die Anzahl der Aufträge aus dem Ausland sinkt. Dies hat eine Absenkung des PMI-Indexes zur Folge. Dieser Index zeigt, wie Manager die Kondition der polnischen Industrie bewerten. Im Juni fiel der PMI-Index auf 48 Punkte. Auch im darauffolgenden Monat setzte sich dieser Kurs fort. Die Situation polnischer Exporteur verschlechtert sich noch zusätzlich durch den stärker werdenden Zloty. Ende Juli war der Euro um 35 Groschen billiger als zu Jahresbeginn (Quelle: Dziennik Gazeta Prawna, 31.07.2012)

Mehr Millionäre in Polen  
Im Jahr 2011 gab es fast 13,6 Tausend Millionäre im ganzen Land. Deren Zahl ist um 13 Prozent im Vergleich mit 2010 gestiegen. Den größten Zuwachs verzeichneten die Wojewodschaften Dolnośląskie (277), Śląskie (217) und Wielkopolskie (133). Die meisten Krösusse leben in der Wojewodschaft Mazowieckie (3426), die wenigsten in Lubuskie (239).
(Quelle: Dziennik Gazeta Prawna, 24.07.2012)

Polen attraktiver für ausländische Investoren
Im Jahr 2011 legten ausländische Investoren 9,9 Mrd. EUR in Polen an. Nach einem Bericht von Ernst&Young über die attraktivsten Investitionsstandorte in Europa belegt Polen mit 10 Prozent den zweiten Platz, gleich nach Deutschland mit 35 Prozent. Aus dem Bericht der Weltbank „Doing Business 2012“ folgt hingegen, dass sich das Land an der Weichsel auf dem 62. Platz von 183 Ländern im weltweiten Standortranking positioniert. Polen hebt sich von anderen Ländern durch die wesentlich bessere Wirtschaftslage der Region, einen großen und aufnahmefähigen Markt, relativ geringe Staatsverschuldung, qualifizierte Arbeitskräfte und stabiles Rechts- und Steuersystem ab.
(Quelle: Rzeczpospolita, 22.07.2012)

Unzureichende Kenntnis von dem Geschäftspartner
Jeder fünfte polnische Unternehmer aus dem Sektor der KMU traf im letzten Jahr auf Unzuverlässigkeit des Kontrahenten. In 45 % der Fälle waren die Verluste unwesentlich. Sie beliefen sich nur auf einige Tausend PLN. In einem Drittel der Fälle war der Schaden größer und erreichte das Niveau vom Zehntausendfachen oder sogar Hunderttausendfachen PLN. Wie die Statistiken zeigen, überprüft jede vierte polnische Firma seine Geschäftspartner nicht. Im I. Quartal 2012 verlängerte sich die Wartezeit auf die Zahlung und beträgt derzeit im Durchschnitt 4 Monate und 12 Tage. Bis zu 25,8 Prozent aller Rechnungen ist nicht fristgemäß beglichen. Die Zuverlässige Firma und der Staatliche Register für Schulden ermöglichen auf der Website sprawdz7firm.pl eine kostenlose Überprüfung von 7 beliebigen Unternehmen.
(Quelle: Dziennik Gazeta Prawna, 28.06.2012)

Steigerung der Produktion von Haushaltsgeräten
Die Hersteller von Haushaltsgeräten erhöhen die Produktion trotz Zeiten voller Wirren auf den globalen Märkten. Im Mai haben 5,1 Mio. Geräte das Fließband verlassen, 4% mehr als im Vorjahr. Das Exportvolumen hat sich dabei in den letzten vier Jahren um die Hälfte vergrößert. Im Jahr 2008 führte Polen Haushaltsgeräte im Wert von 8 Mrd. PLN aus, drei Jahre später waren es schon um 4,7 Mrd. PLN mehr. Die Hauptabnehmer sind Deutschland (26 Prozent), Frankreich (13 Prozent), Großbritannien (11 Prozent), Italien (7 Prozent) und Russland (6 Prozent).
(Quelle: Rzeczpospolita, 27.06.2012)




 

Wechselkurse

Inflationsrate
2,0 % März 2017

BIP
+5,20 % I. Quartal 2018

Referenzsatz
1,50 %

Lombardsatz
2,50 %

Rediskontsatz
1,75 %

Depositsatz
0,50 %

Die Informationen wurden nach sorgfältiger Prüfung zusammengestellt. Das Kooperationsbüro übernimmt keine Haftung für entstandene Schäden.