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Presseartikel vom Januar/Februar 2013
  • Ein „fantastischer“ EU-Haushalt für Polen
  • Apfelmost als Chance für Unternehmen und Obstbauer
  • Mehr Hotels in Polen
  • Neues Angebot der PKO BP
  • Schaffung einer Bankenunion in der EU steht unter einem Fragezeichen
  • Die Polnische Bahn setzt auf Effektivität
  • Kredite werden nur mit Verzug zurückgezahlt
  • Abfall auf Abwegen
  • Straßenbau in Polen im Schwebezustand
  • Deutsche sind die größten Abnehmer polnischer Nahrungsmittel
  • Schlechte Ergebnisse der Banken zum Abschluss des Jahres 2012

Ein „fantastischer“ EU-Haushalt für Polen
Der polnische Finanzminister Jacek Rostowski gibt sich mit dem erzielten Resultat bei Verhandlungen über einen zukünftigen EU-Haushalt sehr zufrieden. In einem Interview sagte er, dass „der neue Haushaltsplan für Polen fantastisch sei“. Die Staats- und Regierungschefs  haben sich in Brüssel auf einen Kompromiss geeinigt. Er sieht Verpflichtungen in Höhe von 960 Milliarden EUR und tatsächliche Zahlungen über 908 Milliarden EUR in den kommenden sieben Jahren vor. Zum ersten Mal in der Geschichte wurde der europäische Haushalt um 3,7 Prozent reduziert. Nach der Kompromisslösung soll Polen 105,8 Mrd. EUR, d.h. um fast 4 Mrd. EUR mehr als im letzten Haushaltsplan, erhalten. Davon entfallen 72,9 Mrd. EU auf die Kohäsionspolitik und 28,5 Mrd. EUR auf die Agrarpolitik.
(Quelle: Rzeczpospolita, 19.02.2013; Gazeta Prawna, 12.02.2013)

Apfelmost als Chance für Unternehmen und Obstbauer
Der Verband polnischer Obstbauer schätzt, dass in wenigen Jahren die Produktion des Apfelmostes bis zu 80 Mio. Liter pro Jahr erreichen kann. Bis jetzt bleibt aber das Apfelgetränk in Polen fast unbekannt. Dies kann einige in Staunen versetzen. Denn Polen ist der größte Apfelproduzent in der EU. Auf die Entscheidung, eine Tätigkeit  in diesem Bereich ausüben zu wollen, kann sich die am 1.1.2013 erfolgte Senkung der Akzise von 158 auf 97 PLN für einen Hektoliter positiv auswirken. Die Herstellung des Apfelmostes kann eine attraktive Alternative für Obstbauer darstellen, die bisher die Äpfel an Verarbeitungsbetriebe zu einem sehr niedrigen Preis verkaufen mussten.
(Quelle: Rzeczpospolita, 18.02.2013)

Mehr Hotels in Polen
In diesem Jahr werden 60 neue Hotelobjekte in Polen eröffnet. In den größten Ballungsgebieten gibt es nach Schätzung von Polish Properties bereits 396 Hotels. Die größte Nachfrage bezieht sich auf 3-Sterne-Hotels der Economy Class. Eine große Lücke ist auch im Bereich der Konferenzobjekte mittleren und gehobenen Standards zu verzeichnen. Begrenzt ist auch die Zahl der 4- und 5-Sterne-Hotels. In den kommenden Jahren werden einige Prestigeprojekte umgesetzt. Unter denen sollten die folgenden genannt werden: Renaissance by Marriot in Warschau (225 Zimmer) und Hampton by Hilton (302 Zimmer). Für das Jahr 2015 ist auch die Restaurierung des Europäischen Hotels (100 Zimmer) geplant.
(Quelle: Rzeczpospolita, 18.02.2013)

Neues Angebot der PKO BP
Die Bank PKO BP machte erneut der Polnischen Post einen Vorschlag zum Kauf von Anteilen der Polnischen Postbank. Die PKO BP  bot 290 Mio. PLN gegen das Aktienpaket an der Postbank von 50 Prozent minus eine Aktie und das Recht zur Wahl von vier Mitgliedern des Aufsichtsrates (ein Mitglied mehr als die Post) an.
(Quelle: Rzeczpospolita, 14.02.2013; Gazeta Prawna, 14.02.2013)

Schaffung einer Bankenunion in der EU steht unter einem Fragezeichen
Die Entscheidung, eine Bankenunion in der EU zu schaffen, fiel Mitte des vergangenen Jahres. Erklärtes Ziel ist es, den Bankensektor in der Euro-Zone zu  stärken. Geplant ist eine Struktur, die sich auf drei Säulen stützt. Die erste Säule soll der Aufsicht über die größten, europäischen Banken gewidmet werden. Gegründet wurde sie bereits im Dezember 2012 von Finanzministern der EU-Mitgliedstaaten. Die Aufsicht wird die Europäische Zentralbank erst ab März 2014 ausüben. Zu diesem Zeitpunkt soll auch die zweite Säule geschaffen werden, deren Aufgabe es wäre, die schwachen Banken in der EU zu liquidieren oder in ihrer Tätigkeit zu unterstützen. Den dritten Bestandteil der neuen Konstruktion soll ein System zur Absicherung der Sparanlagen bilden. Dessen Schaffung stößt jedoch auf zahlreiche Vorbehalte.
(Quelle: Rzeczpospolita, 12.02.2013)

Die Polnische Bahn setzt auf Effektivität
Die Bahn kann sogar eine Milliarde PLN innerhalb von 3 Jahren sparen. Dank der Digitalisierung der HR- und IT-Abteilung kam der Vorstand der PKP SA bereits auf ca. 30 Mio. PLN Ersparnis. Weitere Sparmöglichkeiten erblickt die Polnische Bahn in der Reduzierung der Bahnverbindungen und der Beschäftigtenzahl. Überdies plant die Bahn, weitere, ihr gehörende Grundstücke mit Wert von ungefähr 160 Mio. PLN noch in diesem Jahr zu veräußern.
(Quelle: Rzeczpospolita, 12.02.2013)

Kredite werden nur mit Verzug zurückgezahlt
Viele polnische Firmen kommen ihren Kreditverpflichtungen nur mit erheblichen Verzögerungen nach oder gar nicht nach. Aus den Daten der Finanzaufsichtskommission ergibt sich, dass der Anteil der nicht zurückgezahlten Kredite um 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahr stieg. Das Tempo dieses Anstiegs war zügiger als das des Wachstums des gesamten Volumens an gewährten Krediten (2,9 Prozent). Auf diese negative Entwicklung hatte die steigende Zahl der Insolvenzen einen entscheidenden Einfluss. Im Jahr 2012 waren 877 Unternehmen pleite; um 21,3 Prozent mehr als im Jahr 2011.
(Quelle: Rzeczpospolita, 15.02.2013)

Abfall auf Abwegen
Obwohl im vergangenen Jahr das Gesetz über die Haltung der Sauberkeit und Ordnung in Gemeinden eingeführt wurde, fehlt es immer noch an professionellen Anlagen zum Sortieren und Verbrennen von Abfällen. In Polen existiert nur eine Verbrennungsanlage. Und solange die Müllentsorgung den Unternehmen im Wege von Ausschreibungen nicht anvertraut wird, sind keine Änderungen in Sicht. Kein Unternehmer wird in teure Anlagen investieren, ohne die Sicherheit zu haben, dass ihm die Aufgabe der Abfallentsorgung über einen längeren Zeitraum hinaus, in dem man einen Gewinn generieren kann, überlassen wird. Die Kosten der Errichtung einer Linie zum Sortieren des Mülls belaufen sich auf ca. 100 Mio PLN.
(Quelle: Rzeczpospolita, 31.01.2013)

Straßenbau in Polen im Schwebezustand
Die Europäische Kommission hielt die Zahlung von 3,5 Mrd. PLN zurück, die für die Realisierung der Investitionen im Bereich des Straßenbaus aus den Mitteln der EU-Programme Infrastruktur und Umwelt sowie die Entwicklung Ostpolens gewährt wurden.  Der Grund für die Zurückhaltung war eine Preisabsprache zwischen Unternehmen, welche die Investitionen auf zwei Abschnitten der Fernstraße Nr. 8 und einem Abschnitt der Autobahn A4 durchgeführt haben.
(Quelle: Rzeczpospolita, 31.01.2013)

Deutsche sind die größten Abnehmer polnischer Nahrungsmittel
Die westlichen Nachbarn kaufen die polnischen Nahrungsmittel und Agrarprodukte am meisten. Deren Anteil am polnischen Export liegt bei 21 Prozent. Im Jahr 2012 hat der Verkauf ins Ausland 17 Mrd. EUR überschritten. Nach Deutschland wurden Produkte mit einem Wert von 3 Mrd. EUR verschickt. Einen größeren Anteil am polnischen Export hat auch Russland. Im letzten Jahr ist die Ausfuhr in dieses Land um 30 Prozent gestiegen (6,2 Prozent des gesamten Exportvolumens).
(Quelle: Rzeczpospolita, 30.01.2013)

Schlechte Ergebnisse der Banken zum Abschluss des Jahres 2012
Im 4. Quartal 2012 haben nur 3 von 11 der größten, polnischen Banken, die auf der Börse notiert werden, den Gewinn netto im Vergleich zum analogischen Zeitraum des Jahres 2011 verbessert. Das beste Ergebnis erzielte die Bank Zachodni WBK. Ihre Resultate verbesserten auch die Getin Noble Bank und Bank Handlowy.
(Quelle: Gazeta Prawna, 29.01.2013)




 

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2,0 % März 2017

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+5,20 % I. Quartal 2018

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