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Newsletter Mai 2018



  • BIP Anstieg um mehr als 5 Prozent
  • Die Umsetzung der Datenschutz-Grundverordnung in Polen
  • Fiskus möchte die IP-Adresse kennen
  • Die neuen Mittel des Fiskus
  • Die Zinssätze bleiben unverändert
  • 600 Anträge auf außerordentliche Beschwerde wurden gestellt

  • BIP Anstieg um mehr als 5 Prozent
    Das Hauptstatistikamt hat die erste Schätzung des Bruttoinlandsprodukts veröffentlicht. Das wirtschaftliche Wachstum betrug im ersten Quartal des Jahres 2018 5,2 %. Einen großen Einfluss auf die jährliche Dynamik des BIP hatte der Konsum. Die Wirtschaftswissenschaftler prognostizieren, dass das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts in Polen von 5 % in den nächsten Perioden, nicht mehr aufrechterhalten wird.
    Quelle: www.money.pl, 30. Mai 2018

    Die Umsetzung der Datenschutz-Grundverordnung in Polen
    Am 25. Mai ist in Polen ein Gesetz in Kraft getreten, dass die EU-Datenschutzgrundverordnung in das polnische Rechtssystem implementiert. Laut der neuen Vorschriften müssen die Unternehmen, die Daten speichern und verarbeiten, restriktive Anforderungen dabei beachten. Der Prozess der Anpassung zu den neuen Vorschriften bereitet den Unternehmen viele Schwierigkeiten. Laut offizieller Statistiken, haben die Firmen zu wenig Zeit gehabt, um sich auf die Änderungen vorzubereiten.
    Quelle: Rzeczpospolita, 26. Mai 2018

    Fiskus möchte die IP-Adresse kennen
    Das Ministerium für Finanzen plant zusätzlich die Befugnisse der Finanzinstitutionen zu erweitern. Der neueste Plan sieht vor, dass die Banken ihre Informationen über die IP-Adressen, von denen sich die Steuerzahler auf die Serviceseiten anmelden, an die Behörden weiterleiten sollen. Dies soll eine mehr komplexe Analyse ermöglichen. Weiterhin sollen die Steuerbeamten leichter die Gesellschaften entdecken, die ihren Sitz nur formell im Ausland haben.
    Quelle: Dziennik Gazeta Prawna, 24. Mai 2018

    Die neuen Mittel des Fiskus
    Die Fiskusbeamten haben mit dem Inkrafttreten des STIR-Gesetzes, neue Mittel im Kampf gegen Steuerhinterziehung erhalten. Das teleinformatische System „STIR“ soll die Transaktionen analysieren und die Anomalien entdecken, die auf das Erschleichen der Mehrwertsteuer hindeuten können. Wenn der Algorithmus Unstimmigkeiten findet, darf der Vorgesetzte der Nationalen Steuerverwaltung einen Beschluss über das Sperren des Bankkontos erlassen. Die Sperre kann von 72 Stunden, bis sogar 3 Monate dauern. Die neuen Mittel des Fiskus können zwar Kontroverse auslösen, die Spezialisten sind jedoch guter Hoffnung und behaupten, dass dies keine Schwierigkeiten für redliche Steuerzahler bereiten wird. Übrigens ist das STIR-System eine Ergänzung des ganzen Pakets, das eine Abdichtung der Steuerlücke in Polen zum Ziel hat.
    Quelle: Rzeczpospolita, 7. Mai 2018

    Die Zinssätze bleiben unverändert
    Der Rat der Geldpolitik hat während seiner Sitzung, die Zinssätze der Nationalbank Polen auf einem unveränderten Niveau gelassen. Die Entscheidung der RPP bedeutet, dass der Referenz-satz weiter auf einem niedrigen Rekordniveau bleibt – 1,50 %, der Lombardsatz – 2,50 %, Depositsatz 0,50 % und der Rediskontsatz – 1,75 %. Die aktuelle Entscheidung der RPP war übereinstimmend mit den Prognosen der Wirtschaftswissenschaftler. Keiner hat einen Anstieg erwartet.
    Quelle: www.money.pl, 5. Mai 2018

    600 Anträge auf außerordentliche Beschwerde wurden gestellt
    Ins Büro des Bürgerrechtsbeauftragten, sowie an die Staatsanwaltschaften sind insgesamt 600 Anträge auf außerordentliche Beschwerde eingegangen. Die Anträge wurden von denjenigen gestellt, die sich durch die rechtskräftigen Gerichtsurteile verletzt fühlen. Das Antragstellen soll eine erneute Prüfung der Gerichtssache ermöglichen. Wahrscheinlich wird, dass die Institution die außerordentliche Beschwerde, im Rahmen einer Verständigung mit Brüssel modifiziert, jedoch ohne diese in ihrer Sache grundsätzlich zu ändern.
    Quelle: Rzeczpospolita, 4. Mai 2018




 

Wechselkurse

Inflationsrate
2,0 % März 2017

BIP
+5,20 % I. Quartal 2018

Referenzsatz
1,50 %

Lombardsatz
2,50 %

Rediskontsatz
1,75 %

Depositsatz
0,50 %

Die Informationen wurden nach sorgfältiger Prüfung zusammengestellt. Das Kooperationsbüro übernimmt keine Haftung für entstandene Schäden.